Wie funktioniert eine Kindersicherung mit DNS?
Jede Website und jede App beginnt mit einer DNS-Anfrage, bei der das Smartphone fragt, wohin es sich verbinden soll. EZOBLOCKER sendet diese Anfragen verschlüsselt an unsere Server, die sie mit den Kategorien abgleichen, die du eingeschaltet hast. Eine blockierte Adresse lädt nicht. Weil die Entscheidung auf unseren Servern fällt, bevor die Seite lädt, funktioniert es in Browsern und Apps gleich.
Nur die Anfragen kommen zu uns. Seiten, Videos und Nachrichten laden direkt. Das bedeutet auch, dass EZOBLOCKER die Nachrichten deines Kindes nicht lesen kann, und das behauptet es auch nicht.
Wie richte ich die Kindersicherung auf dem Smartphone meines Kindes ein?
- Installiere EZOBLOCKER aus dem App Store oder von Google Play auf dem Smartphone des Kindes.
- Schalte die gewünschten Kategorien ein. „Erwachseneninhalte“ und „Glücksspiel“ sind aus, bis du sie einschaltest.
- Öffne Kindersicherung und wähle eine 6-stellige PIN. Bestätige sie, indem du sie ein zweites Mal eingibst.
- Schalte optional Auch Umgehungstools blockieren ein.
- Lege fest, was passiert, wenn das Filtern nicht funktionieren kann (siehe unten).
- Auf Android kommt ein zusätzlicher Schritt: Öffne die VPN-Einstellungen des Smartphones und schalte „Always-on-VPN“ ein. Lass „Verbindungen ohne VPN blockieren“ aus, denn das Internet funktioniert nicht, solange es aktiv ist.
Welche Kategorien helfen auf dem Smartphone eines Kindes?
- Erwachseneninhalte: explizite Seiten. Siehe Erwachsenenseiten sperren.
- Glücksspiel: Wett- und Casinoseiten. Siehe Glücksspiel-Seiten sperren.
- Soziale Medien: die Websites sozialer Netzwerke. Messenger werden nicht blockiert, Chats funktionieren also weiter.
- Umgehungstools: VPNs und ähnliche Tools, die den Schutz umgehen.
- Dating: Dating-Websites und -Apps.
- Piraterie: illegale Streaming- und Torrent-Seiten.
- Sicherheit: schädliche und gefälschte Seiten, gedacht als dauerhaft eingeschaltet.
Jede Kategorie ist ein eigener Schalter, und die Listen jeder Kategorie sind offen und auf der Seite zu den Sperrlisten aufgeführt.
Was passiert, wenn unsere Server nicht erreichbar sind?
Die Eltern entscheiden das bei der Einrichtung der Kindersicherung:
- Mit dem Basisfilter fortsetzen (empfohlen). Das Internet funktioniert weiter, Erwachseneninhalte und schädliche Seiten bleiben blockiert, und Werbung sowie die anderen von dir gewählten Kategorien werden in dieser Zeit nicht blockiert.
- Internet abschneiden. Die strengste Option. Das Internet funktioniert nicht, bis unsere Server wieder erreichbar sind, höchstens 12 Stunden lang, danach setzt das Smartphone mit dem Basisfilter fort.
- Ohne Filterung fortsetzen. Das Internet funktioniert weiter, aber in dieser Zeit wird nichts blockiert.
Sag dir das vor der Wahl ruhig laut: Die erste und die dritte Option lassen einen Weg zu einem lockereren Filter offen, falls jemand die Verbindung zu unseren Servern blockiert. Die zweite schließt diese Lücke.
Was kann ich später pausieren oder ändern?
In der App können die Eltern nach Eingabe der PIN den Schutz für 5 Minuten, 30 Minuten oder 1 Stunde pausieren, ihn ausschalten und Kategorien ändern. „Pausieren“ ist nützlich bei Anmeldeseiten von Hotel- oder Café-WLAN, die sich bei aktivem Filter nicht öffnen.
Solange die Kindersicherung aktiv ist, wird nur EZOBLOCKER als DNS-Anbieter verwendet, der Anbieter lässt sich also nicht austauschen, um das Filtern auszuschalten. Auf Android kannst du mit „Apps außerhalb des Filters“ ausgewählte Apps vom Filter ausnehmen. Diese Option gibt es nur auf Android, und ausgenommene Apps können Werbung und blockierte Websites anzeigen. Richte sie bewusst und nur mit der PIN der Eltern ein.
Was kann ein Kind trotzdem tun?
Sprich die Lücken offen an, denn sie entscheiden, wie sehr du dich auf ein Werkzeug verlassen kannst:
- Auf dem iPhone lassen sich das VPN oder der Schalter „Bei Bedarf verbinden“ in den Einstellungen ausschalten, und das Löschen der App entfernt den Schutz. Die Bildschirmzeit kann verhindern, dass die App gelöscht wird.
- Löscht man die App, entfällt die Sperre. Eine vergessene PIN lässt sich nicht wiederherstellen. Löschen und neu installieren entfernt sie.
- Apps mit eigenem verschlüsseltem DNS oder festen IP-Adressen können einen DNS-Filter umgehen. „Umgehungstools“ hilft gegen bekannte Anbieter.
- Erlaubte Feeds in sozialen Medien bleiben erlaubt. DNS blockiert Adressen, keine Beiträge.
Die Seite zu den Grenzen nennt diese Punkte in klaren Worten. Ein Filter wirkt am besten zusammen mit einem Gespräch darüber, worauf dein Kind stoßen könnte.
Ist das eine Überwachungs-App?
Nein. Die Ansicht „Blockiert“ zeigt, was auf diesem Smartphone gestoppt wurde, wird nur dort gespeichert und hat eine Aufbewahrungsdauer, die du wählst: aus, 24 Stunden oder 7 Tage. Unser Server kennt eine anonyme Geräte-ID, die gewählten Kategorien, die Adressen in „Meine Liste“ und den Abostatus. Einzelheiten stehen auf der Seite zum Datenschutz. Die Kindersicherung wird auf dem Smartphone selbst mit der PIN der Eltern verwaltet.
Wie prüfe ich, ob die Einrichtung funktioniert?
Öffne den Schutz-Check auf dem Smartphone des Kindes. Er probiert eine normale Adresse und je eine Adresse pro Kategorie aus, sodass du siehst, welche Kategorien auf dieser Verbindung blockieren.